Mitglieder-Rückgang in der “organisierten” Philatelie

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Über Umfang und Ursachen sowie die zukünftige Entwicklung kann man diskutieren, nicht aber über die Tatsache, dass es z.B. im Bund Deutscher Philatelisten 2015 nur halb so viele Mitglieder gibt wie noch 1995.

 

 

 

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Trotz aller Maßnahmen schreitet diese Entwicklung fort und so gehe ich von max. 25.000 Mitgliedern im Jahre 2025 aus (gegenüber Ende 2014 ein erneutes Minus von ca. 35%).

Dies muss und wird Auswirkungen auf die Organisations-Strukturen sowie Inhalt, Umfang, Qualität und Quantität der Dienstleistungen des BDPh haben; wodurch sich der Abschwung weiter verstärkt.

Vereine werden kleiner und regional verstreuter Kommunikaton, Austausch und gemeinsames Sammeln und Forschen macht aber nur dann richtg Spaß und Sinn, wenn sich im Verein auch ausreichend Gleichgesinnte finden.

Die Sammler sind nicht alle fort oder gestorben; sie sind nur woanders

Der Einzugsbereich eines schrumpfenden Vereines muss daher lokale Grenzen überwinden, um eine kritische Größe zu behalten.

Die räumliche Verteilung der Mitglieder erfordert dann aber ein erhebliches Maß an zusätzlicher Mobilität, damit die bisherigen Verhaltensmuster weiter funktionen können. Mobilität kostet immer Zeit und Geld. Die Koordination der Mitglieder zum gemeinsamen Termin am gemeinsamen Ort erzeugt hier nur eine völlig unnötige – und von den meisten Sammlern somit vermiedene – Komplexität.

Ein Internet-basierter Verein überwindet Raum und Zeit

APhO ermöglicht allen ein philatelistisches Vereinsleben, unabhängig vom Wohnort und Mobilität und ebenfalls unabhängig vom Sammelinteresse Auch “Kleinstgruppen” (bis hin zu Einzel-Personen) zu Spezialthemen ohne ARGE oder FORGE und ohne Mitgliedschaft im BDPh können mitmachen und sich präsentieren.

Die APhO ist keine Organisation innerhalb des BDPh und somit eigenständig.

APhO dient zusätzlich als Prototyp für Vereine, die sich eigenständig über das Internet organisieren möchten. Wir liefern Beispiele, Informationen und Vorlagen. Es gibt Diskussionsforen: wir lernen voneinander und werden schrittweise alle gemeinsam besser.

 

es funktioniert bereits

Die Forschungs-Gemeinschaft Australien wurde im September 2014 als Internet-basierter Verein gegründet und ist heute international aktiv als ICSAP. (Mit Click auf das Logo kommen Sie zur Seite.)

Australien sammeln in Deutschland sehr wenige. Wir haben daher auch weniger als 10 Mitglieder vorwiegend aus den regionalen Rändern von Deutschland. Die geringste Entfernung zwischen zwei Mitgliedern beträgt 170km, der Durchschnitt der Entfernungen sogar 360 km.

Ohne Internet hätte dieser Verein keine Chance.

Wir mussten bereits zwei Satzungs-Änderungen und somit mehrere Mitglieder-Versammlungen durchführen. Ohne unsere Organisation mit Telefon-Konferenzen und Skype wäre dies nie zu Stande gekommen und der Verein wäre schon wieder aufgelöst.

Hierdurch sind wir sowohl gewillt als auch in der Lage, in das Ausland zu expandieren

Fragen?

“wo liegt der Unterschied zu den Portalen auf BDPh, philaseiten, stampsX etc. ?”

Diese Portale werden auch von mir gerne und häufig genutzt. Es ist eine spannende Sammlung aus Klatsch und Tratsch und oft wird auch viel Know-How vermittelt.

Es ist aber alles situativ und nicht nachhaltig.

Es sind Chat-Rooms aber keine agierenden Gemeinschaften.

APhO ist dagegen der Katalysator zur Gründung und zum Betrieb von Gruppen/Communities/Vereinen. Diese agieren selbständig und konzentriert auf ein Thema im “Hintergrund”.

APhO stellt den Link her, gibt den Anstoß, diesen Link zu nutzen und versucht die “Schwarm-Intelligenz” dieser Gruppen zu nutzen, um allen zu helfen in Fragen der Organisation, Werbung , Technik etc.

In den Club-Rooms von APhO kann gemeinsame Arbeit erfolgen und die erstanden Ergebnisse werden allen strukturiert aufbereitet zur Verfügung gestellt.